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Die Katastrophe des 14 April 1912 Was passierte in der Nacht.
Bis
etwa 22 Uhr erhielt die Titanic den ganzen Tag über sechs Warnungen vor
Treibeis und Eisbergen, die aber oft nicht sonderlich ernst oder
wahrgenommen wurden. Der Funkraum war den ganzen Tag mit Glückwunschtelegrammen
und anderem privatem Funkverkehr beschäftigt. Bereits um 21.20 Uhr zog
sich Kapitän Smith in seine Kajüte zurück. Die Titanic fuhr trotz der häufigen Warnungen und der sehr niedrigen Temperatur, mit Höchstgeschwindigkeit weiter, um den Rückstand der vergangenen Tage aufholen und eventuell sogar vor der geplanten Ankunftszeit New York erreichen zu können. Selbst
die Tatsache, dass die Männer keine Ferngläser im Ausguck hatten veranlasste
Kapitän Smith nicht das Schiff mit verringerter Geschwindigkeit zu
fahren. Gegen
23.40 Uhr bemerkte der Ausguck einen Eisberg, 500 Meter voraus. Die sofort
eingeleiteten Manövriermaßnahmen konnten aber das Unglück nicht
verhindern. Die Titanic schrammte keine vierzig Sekunden nach dem Alarm
den Eisberg mit ihrer Bugseite und wurde steuerbords an sechs Stellen
aufgeschlitzt. Die Schlitze waren nach neuesten Ultraschalluntersuchungen
zwischen einem und 13,7 Metern lang, hatten eine Gesamtlänge von 32
Metern und nur eine Fläche von insgesamt etwas mehr als einem
Quadratmeter. Das Wasser schoss allerdings, durch die tiefgelegenen
Stellen der Schlitze, wie aus Hochduckpumpen in den Innenraum der Titanic.
Sofort werden die Maschinen gestoppt. Der Schiffszimmermann untersucht das
Leck. Er meldet zurück, das Unmengen von Wasser in die TITANIC eindringen.
Die Pumpen an Bord des Schiffes hatten gegen diese Massen keine Chance. Es
drang ca. zehn mal mehr Wasser durch die Beschädigungen am Rumpf ein, als die Pumpen
der Titanic verarbeiten konnten. Um 00.05 Uhr befahl der Kapitän, die Rettungsboote klarzumachen. Da es an Bord der Titanic keine Notsignalraketen gab, feuerte man die mitgeführten Feuerwerksraketen ab, die von einem vorbeifahrenden Schiff bewundert wurden. In den ersten zwei Stunden nach dem Zusammenstoß wurden die bis dahin abgelassenen Rettungsboote sehr stark unterbesetzt, da sich viele Passagiere weigerten in die Boote zu steigen. Keiner glaubte zuerst, dass die Titanic wirklich sinken würde. Erst gegen 1.25 Uhr brach Panik aus. Um
1.45 Uhr sendete die Titanic ihren letzten Funkspruch. Um 2.20 Uhr zerbarst die Titanic durch die gewaltigen Kräfte,
das Schiff riss in der Mitte durch. Das Heck viel zurück, der Bug versank
in dem eisigen Wasser. Nach einigen Sekunden stellte sich das Heck wieder
senkrecht und versank langsam und sachte.
Das Schicksal der "Carpathia" Am 17. Juli 1918: Auf einer Reise Liverpool
- USA wird die Daten der "Carpathia" Reederei: Cunard Line, Liverpool
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